Klare Fortsetzung von LEADER in Österreich nach 2028 gefordert!
In den LEADER-Regionen Europas wird bereits intensiv daran gearbeitet, wie es mit LEADER weitergehen soll.. Die Europäische Union hat ihren Entwurf für die künftige Förderperiode präsentiert. Er zeigt, dass die großen politischen Diskussionen rund um Verteidigung, Sicherheit und strategische Autonomie Europas auch die Ausrichtung der Regionalförderung prägen werden.
Zahlreiche Veränderungen stehen im Raum: so wird derzeit diskutiert, ob zukünftig die bisherigen Förderfonds (ELER, EFRE, ESF, etc.) in einem einheitlichen Nationalen und Regionalen Partnerschaftsplan zusammengeführt werden sollen. Damit würden die Nationalstaaten die alleinige Verantwortung über die Mittelverteilung erhalten.
LEADER ist seit 30 Jahren der Motor der Regionalentwicklung
Österreichs Beitritt zur Europäischen Union und die sich daraus ergebenden Fördermöglichkeiten waren ein großer Schub für die Regionalentwicklung. Dabei nimmt LEADER in der Förderlandschaft eine zentrale Rolle ein, Aber LEADER ist weit mehr als "nur" eine Förderschiene!
LEADER steht für ein europaweit bewährtes Prinzip, das auf lokale Verantwortung, Partnerschaft und Innovation setzt: Es wird davon ausgegangen, dass man vor Ort in der Region am besten weiß, welche Probleme am relevantesten sind und wie man sie lösen kann.
Dabei haben sich 3 wesentliche Rollen von LEADER herauskristallisiert:

Wie lebendig regionale Entwicklung in Niederösterreich funktioniert, zeigte das kürzliche LEADER-Arbeitstreffen in der Gartenbauschule Langenlois. LH-Stv. Stephan Pernkopf hatte die Vertreter:innen aller 19 LEADER-Regionen eingeladen, um gemeinsam Bilanz zu ziehen, Herausforderungen zu besprechen und einen Blick in die Zukunft zu werfen.
